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Perkutane Koronarintervention und Koronarangiographie (PCI)

Mit dem Jahr 2018 ist die Qesü-RL nicht mehr in Kraft. Ab dem 01. Januar 2019 gilt die DeQS-RL. Das Verfahren QS PCI geht damit von der Qesü-RL in die DeQS-RL über. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der LAGQH unter www.lagqh.de.

Informationen zur DeQS-RL (Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden QS) und der Spezifikation des Verfahrens finden Sie unter folgenden Links:

https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/3419/

https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/3421/

Weitere Informationen zu dem gesamten Verfahren QS PCI, inklusive Spezifikation und Rechenregeln, finden Sie hier: https://iqtig.org/qs-verfahren/qs-pci/

QS-Daten PCI

  • Quartalsdaten des Verfahrensjahres 2018 bis zum 15.05.2018, 15.08.2018, 15.11.2018 und 15.03.2019 für die Daten des jeweils vorherigen Quartals des Erfassungsjahres 2018.
  • Abgabe für die Daten des 4. Quartals 2018 bis 28.02.2019.
  • Weiterhin verbleibt die Möglichkeit geänderte, korrigierte oder neue Datensätze bis zum 28.02. des Folgejahres nachzuliefern.

 

Die QS-Daten  des Verfahrensjahres 2018 senden Sie bitte wie gewohnt an unsere Geschäftsstelle unter datenservice(at)gqhnet.de.

 

Das sektorenübergreifende Verfahren PCI (Perkutane Koronarintervention und Koronarangiographie) gemäß § 9 der Quesü-Richtlinie ist seit dem 01.01.2016 in den Regelbetrieb übergegangen und löst damit das bisherige ausschließlich stationäre Verfahren (21/3 – Interventionelle Kardiologie) ab. PCI ist somit der erste Leistungsbereich, der bundesweit - unabhängig vom Ort der Erbringung - verpflichtend im Rahmen der externen Qualitätssicherung zu dokumentieren ist (sogenannte sektorgleiche QS).

Gemäß Quesü-Richtlinie erfolgt der Datenexport abhängig von der Abrechnung der entsprechenden Fälle:

  • Krankenhausfälle, welche im Rahmen von DRG‘s oder als ambulante Operationen (nach § 115b) abgerechnet werden, sind in Hessen an die Geschäftsstelle Qualitätssicherung  Hessen (GQH) zu liefern.
  • Bei kollektivvertraglich durchgeführten Leistungen (z.B. ambulanter Eingriff in Praxis aber auch belegärztlich durchgeführte Leistungen falls die Abrechnung direkt über die Kassenärztliche Vereinigung vorgenommen wird) ist die zuständige Kassenärztliche Vereinigung (in Hessen die KV-Hessen - https://www.kvhessen.de/) zuständig.
  • Bei selektivvertraglich durchgeführten Eingriffen (Abrechnung direkt mit dem Kostenträger) erfolgt der Datenexport direkt an die Vertrauensstelle (http://www.vertrauensstelle-gba.de/).

 

In allen drei Fällen werden die Daten umgehend über die gemeinsame Vertrauensstelle an die Bundesauswertestelle (IQTiG) weitergeleitet. Die PCI-Daten sind gemäß Richtlinie des G-BA vierteljährlich zu exportieren.

Bitte beachten Sie, dass bei diesem Verfahren auch patientenbezogene Daten (PID) erhoben und weitergeleitet werden. Sie werden für die geplante Verknüpfung mit Sozialdaten benötigt. Damit ist auch eine entsprechende Information des Patienten mit einem spezifischen Patienteninformationsblatt erforderlich.

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