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Follow-up gemäß QSKH-RL

Erfassungsjahr 2017

Seit dem Erfassungsjahr 2015 werden Daten erhoben, die eine Verknüpfung der QS-Daten wiederholter stationärer Aufenthalte eines Patienten ermöglichen. Durch dieses Follow-up können z.B. auch Komplikationen erfasst werden, die erst nach Verlassen des Krankenhauses auftreten.

Gemäß Anlage 3 der QSKH-RL werden für die QS-Verfahren Herzschrittmacherversorgung, Hüft-Endoprothesenversorgung und Knieendoprothesenversorgung seit dem Erfassungsjahr 2015 Follow-up-Daten erhoben, um Daten möglicher Wechseleingriffe mit denen der jeweiligen Erstimplantation innerhalb eines Follow-up-Zeitraums über sogenannte Patientenpseudonyme (PSN) verknüpfen zu können.

Für das Follow-up-Verfahren sind die folgenden Leistungsbereiche in den Regelbetrieb integriert:

Follow-up-VerfahrenFollow-up-Indikatoren

Herzschrittmacherversorgung

(Module 09/1 - 09/3)

Herzschrittmacher-Implantation

Herzschrittmacher-Aggretagwechsel

Herzschrittmacher-Revision/ -Systemwechsel/-Explantation

 

 

1

Hardwareprobleme (Aggregat und/oder Sonde) als Indikation zum Folgeeingriff innerhalb von 8 Jahren

2 Indikation oder Aggregatperforation als Indikation zum Folgeeingriff innerhalb eines Jahres
3 Prozedurassoziierte Probleme (Sonden- bzw. Taschenprobleme) als Indikation zum Folgeeingriff innerhalb eines Jahres
4 Laufzeit des alten Herzschrittmacher-Aggregats unter 4 Jahren bei Ein- und Zweikammersystemen

Hüftendoprothesenversorgung (Modul HEP)

Hüft-Endoprothesen-Erstimplantation

Hüft-Endoprothesenwechsel und -komponentenwechsel

Hüftgelenknahe Femurfraktur - endoprothetische Versorgung

1

Hüftendoprothesenwechsel bzw.

-komponentenwechsel im Verlauf

Knieendoprothesenversorgung (Modul KEP)

Hüft-Endoprothesen-Erstimplantation einschließlich Knie-Schlittenprothesen

Knie-Endoprothesenwechsel und -komponentenwechsel

1

Knieendoprothesenwechsel bzw.

-komponentenwechsel im Verlauf

Da bei Erhebung von Patientenidentifikationsdaten (PID-Felder) zum Zwecke der Qualitätssicherung die betroffenen Patienten durch das Krankenhaus informiert werden müssen, hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) spezielle Merkblätter erstellt, welche (Link zur Patienteninformation) den betreffenden Patienten ausgehändigt werden sollen.

Details zur Methodik der Auswertung von Follow-up Indikatoren sind in einem Dokument des IQTIG (2017) nachzulesen:

https://iqtig.org/downloads/berichte/2017/IQTIG_Ereigniszeitanalyse-Methodik-für-Follow-up-Indikatoren-nach-QSKH-RL_2017-04-06.pdf

Häufig gestellte Fragen zum Follow-up-Verfahren (FAQ)

 

Öffentlicher Schlüssel der Vertrauensstelle (für die Verschlüsselung der PID-Daten)

Öffentlicher Schlüssel der Datenannahmestelle GQH (für die Verschlüsselung der QS-Daten)

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