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MRE - Projekt Hessen

Nosokomiale Infektionen (NI) stellen in Deutschland trotz seines hochentwickelten Gesundheitssystems ein relevantes Patientenrisiko und eine Herausforderung an die klinische Hygiene, sowie den Infektionsschutz dar. Im Fokus der nosokomialen Infektionen stehen schon seit längerem die Infektionen, welche durch MRE (Multiresistente Erreger) hervorgerufen werden. Patienten, die von MRE kolonisiert oder infiziert sind, erfordern einen hohen strukturellen Aufwand; außerdem ist die Wahrscheinlichkeit an einer solchen Infektion zu versterben anderthalbmal so hoch wie bei entsprechenden Infektionen der nicht resistenten Variante (Hanberger et al. 2011).

In Hessen wurde im Jahr 2012 bei über 20.000 Krankenhauspatienten die Diagnose „Infektionserreger mit Resistenzen gegen bestimmte Antibiotika oder Chemotherapeutika“ (ICD U80.-!) kodiert. Dies entspricht einem Anteil von 1,6% aller stationären Fälle (Quelle HMSI). Auch hier zeigen sich erhebliche Unterschiede zwischen den Einrichtungen (Range 0-34%).

Aus diesem Grund hat der hessische Lenkungsausschuss beschlossen, im Rahmen der externen stationären Qualitätssicherung, zum 01.01.2016 ein neues Landesverfahren einzuführen. Mitbeteiligt bei diesem Projekt ist das Hessische Ministerium für Soziales und Integration. Nachfolgend finden Sie die Zielsetzung und den Verfahrensablauf des MRE-Projektes Hessen:

Zielsetzung

Verfahrensablauf

Zusammenfassung - Überblick

Rechenregeln

Erläuterungen zum Minimaldatensatz

 

Das Verfahren ist seit dem 01.07.2016 flächendeckend in Hessen umgesetzt.

Wie alle anderen QS-Daten der Landesprojekte wird auch dieser Export in der CSV-Form erstellt und versandt.

    • Das Dokumentationssystem der Klinik erstellt für das MRE_HE Modul folgende Dateien: Header.1, MMRE_HEB.1 und MMRE_HEMRSA.1
    • Diese werden gezippt und verschlüsselt per E-Mail an datenservice(at)gqhnet.de übermittelt.

      Bsp.: T-HE1230a-1.ZIP.3DES

       

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