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Erstellung und Versand des XML-Exports

Die QS-Daten der indirekten Leistungsbereiche der QSHK-RL werden  im  XML-Format übermittelt: 09/1, 09/2, 09/3, 09/4, 09/5, 09/6, 10/2, 15/1 (15/_HE), 16/1, 17/1, 18/1, DEK, NEO, PNEU, HEP und KEP

Um eine reibungslose Bearbeitung der Datenexporte zu gewährleisten ist Folgendes zu beachten:

  • Die Dokumentationssysteme der hessischen Kliniken erhalten von unserer Geschäftsstelle eine 7-stellige Registriernnummer (HENr. - z. B. HE1230a) - dies ist mit der GQH vor dem ersten Export abzustimmen.
  • Das Institutionskennzeichen, der STANDORT, die zugewiesene 7-stellige Registriernummer, die öffentlichen Schlüssel zur Verschlüsselung der QS-Daten und der Transportschlüssel der GQH werden in das Dokumentationssystem der Klinik eingetragen.
  • Die bereits erfassten QS-Daten eines Verfahrensjahres können anschließend exportiert werden.
  • Bei einem Exportvorgang wird von einem Dokumentationssystem eine Exportdatei erzeugt, der eine eindeutige GUID (Globally Unique Identifier) zugeordnet wird.


Beispiel für die Exportdatei eines Leistungserbringer: 123aabc4-d585-4gd3-ab95-cd6880ff7938_Q_LE.xml

  • Elemente der Exportdatei (des XML-Dokumentes) müssen mit den entsprechenden Schlüsseln verschlüsselt werden:
  • Diese Exportdatei muss dann in eine Transaktionsdatei umgewandelt/verschlüsselt werden. Hierfür benutzen Sie den aktuell verwendeten Schlüssel für Verschlüsselung der QS-Daten. Die Transaktionsdatei wird wie folgt benannt: T-<Registriernummer>-<Zeitstempel im Format YYYY_MM_tt_hhmmss>.ZIP.AES


Beispiel: T-HE1230A-2020_04_01_190945.zip.aes

  • Diesen Export schicken Sie bis zum 28.02.2021 an folgende E-Mail-Adresse: datenservice(at)gqhnet.de
  • Nach der Prüfung der Transaktionsdatei (Schemaprüfung, Plausibilitätsprüfung) erhalten Sie von uns eine Empfangsbestätigung. Die gelieferte Transaktion wird dann zur weiteren Prüfung an die Vertrauensstelle (falls Datensätze PID-Daten erhalten) bzw. direkt an die Bundesauswertungsstelle geleitet.
  • Nachdem die finalen Ergebnisse der Bundesauswertungsstelle vorhanden sind, erhalten Sie von uns eine Antwortdatei (finales Datenflussprotokoll), derer Zeitstempel identisch mit dem Zeitstempel der gelieferten Transaktionsdatei ist und eine Übersicht des aktuellen Datenstandes Ihres Hauses enthält.


Beispiel: Für die gelieferte Transaktion T-HE1230A-2020_04_01_190945.zip.aes erhalten Sie folgende Antwortdatei: A-HE1230A-2020_04_01_190945.zip.aes

  • Wenn die gelieferte XML-Datei aus verschiedenen Gründen (falsche Verschlüsselung, falscher Dateiname, falsche Struktur usw.) nicht an die nächste Instanz weitergeleitet werden kann, erhält der Leistungserbringer von der GQH eine entsprechende Meldung. In diesem Falle sollte seitens des Leistungserbringer eine neue Datenlieferung erfolgen.
  • Bitte beachten Sie, dass eine automatisch generierte GUID nur einmal verwendet werden darf!


Wenn Sie keine Möglichkeit haben, die 7-stellige Registriernummer, die nötigen Schlüssel oder die E-Mail-Adresse in das Dokumentationssystem einzutragen informieren Sie bitte Ihren Softwareanbieter. Bei Bedarf können Sie sich oder Ihr Softwareanbieter gerne mit uns in Verbindung setzen.

 

WEITERHIN IST ZU BEACHTEN:

  • Das durch eine zeitnahe Übermittlung von bereits dokumentierten Daten frühzeitig etwaige Probleme (z. B. Softwareprobleme) erkannt und beseitigt werden können.
  • Das der letzte Abgabetermin für QS-Daten der QSKH-RL eines Verfahrensjahrs immer am 28.02. des Folgejahres ist.
  • Das sich der Abschlag für jeden nicht dokumentierten Datensatz auf 300,00 Euro ehöht, falls die Dokumentationsrate des jeweiligen Leistungsbereiches bereits im Vorjahr unter 100% lag (gemäß §24 Absatz 1 der QSKH-RL).

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