Einleitung
Hüft-Totalendoprothesen weisen in der Regel eine Standzeit, d.h. eine Zeitspanne zwischen Erstoperation (Modul 17/2) und Wechseloperation (Modul 17/3), von über 15 Jahren auf. Die Erstimplantation einer solchen Prothese bei Verschleiß des Hüftgelenks (Koxarthrose) verbessert die Lebensqualität des betroffenen Patienten deutlich. Ebenso ist bei schmerzhafter und beeinträchtigender Prothesenlockerung ein Prothesenwechsel die angemessene Behandlung der Beschwerden.
Die Verschleißerkrankung des Kniegelenks ist eine insbesondere ältere Frauen betreffende Erkrankung.
Ziel des endoprothetischen Gelenkersatzes ist die Wiederherstellung der physiologischen Beinachse, einer stabilen Bandführung und schmerzfreien Gelenkbeweglichkeit. Das in den letzten Jahren gewachsene Vertrauen in das Verfahren führt zu Steigerungsraten der „Nachfrage“ nach künstlichem Kniegelenkersatz von über 20% jährlich.
Last modified 05.01.2011 12:48 Uhr
