Interventionelle Kardiologie - Einleitung
Seit 2001 werden Eingriffe im Bereich der invasiven Kardiologie im Rahmen der
Qualitätssicherung gemäß dem SGB V bundesweit über das Verfahren der BQS
erfaßt.
Die Inhalte dieser externen Qualitätssicherungsmaßnahme wurden
aus den vorausgehenden Registern der Arbeitsgruppe Leitender Krankenhauskardiologien (ALKK)
und des Bundesverbands Niedergelassener Kardiologien (BNK)
entwickelt.
Unter einer Koronarangiographie versteht man die Darstellung der Herzkranzgefäße mittels Röntgenkontrastmittel. Dazu wird über eine periphere Arterie (meist die Ateria femorails) ein Katheter bis zum Herzen vorgeschoben und das Kontrastmittel in die Abgänge der Koronarien injiziert.
Die Perkutane transluminale Koronarangioplastie (PTCA) ist die am
weitesten verbreitete Katheterintervention. Dabei wird ein Katheter, an
dessen Ende ein
kleiner
Ballon befestigt ist, über einen Führungsdraht bis zur
Koronarstenose vogeschoben. Durch das Aufpumpen dieses Ballons soll ein
stenosierter Gefäßbereich wiedereröffnet werden. Um eine
Re-Stenosierung zu verhindern, wird zum Teil hierbei auch ein
sogenannter Stent implantiert.
Schwerpunkt der Betrachtungen der Qualitätssicherung sind die Indikationsstellung zu diesen Verfahren, die Erfolgsraten und die Komplikationen.
Aus den erfassten Parametern der Eingriffe wurden Qualitätsmerkmale entwickelt, anhand derer ein Benchmarking zwischen den teilnehmenden Krankenhäusern durchgeführt wird.
Last modified 19.04.2005 14:22 Uhr
